Die regulatorische Unsicherheit in Bezug auf ICOs veranlasste viele Blockchain-Unternehmen, sich in der „kryptofreundlichen“ Schweiz niederzulassen. Aber dann verweigerten große Schweizer Banken ihre Dienste, und das Klima scheint sich zu verschlechtern, wenn Krypto-Unternehmen nach freundlicheren Weiden suchen. Während in Malta eine neue Regelung verabschiedet wird und die solarisBank in Deutschland Konten für Blockchain-Unternehmen eröffnet, bemüht sich die Schweiz, ihren kryptofreundlichen Titel zu behalten.

Was mit Crypto-Friendly passiert ist?

ICO-Finanzierung verdunkelte VC-Finanzierung für Frühphaseninvestitionen im Jahr 2017 und die Schweiz wurde die größte Drehscheibe für ICOs. Obwohl ICO-Fonds im Vergleich zum Schweizer Bankensektor (dem fünftgrößten der Welt) klein sind, sind sie immer noch bedeutend. Der Schweizer Kanton Zug (AKA Crypto Valley) beherbergte schnell über 200 Blockchain-Unternehmen.

Clampdowns in den USA? Kein Problem. Unsicherheit in Japan oder China? Die Schweizer rieben sich vor Freude die Hände. Bis UBS Konten für Krypto-Unternehmen schloss und nacheinander alle großen Schweizer Banken folgten.

Eine der Banken, die dazu beigetragen haben, die Schweiz als Krypto-Hub zu etablieren, könnte ebenfalls dazu beitragen, die Dynamik abzubauen. Derzeit gibt es nur noch eine Handvoll Banken aus den 250 Ländern des Landes, die mit Krypto-Unternehmen in der Schweiz zusammenarbeiten werden. Und da die solarisBank in Deutschland ihre Türen für Blockchain-Startups öffnet, müssen die Schweizer schnell handeln, um den Exodus zu stoppen.

Warum die Schweizer Banken nicht gerne mit Crypto arbeiten

Gemäß Reuters, Schweizer Banken sind besorgt über mangelnde Klarheit der Vorschriften und fordern von den Aufsichtsbehörden klare Regeln, bevor sie ihre Dienste dem Kryptomarkt anbieten. Eines der bemerkenswertesten Probleme ist, dass viele ICOs keine angemessenen (oder keine) AML-Kontrollen bei Anlegern durchführen. Dies ist ein Problem für die Banken, da sie gesetzlich dazu verpflichtet sind.

Der Schweizer Kryptowährungsmarkt wird für Startups, die Finanzbanken von Banken suchen, komplizierter

Schweizer Finanzmärkte

Die Nichteinhaltung der Sorgfaltspflicht in Bezug auf Geldwäsche für eine Bank ist eine enorme Haftung. Die Schweizer Banken, die sich für die Zusammenarbeit mit Blockchain-Unternehmen entscheiden, benötigen eine strikte KYC / AML-Konformität.

Ein Bankkonto als Krypto-Unternehmen zu haben, birgt jedoch einige Risiken. Ein mögliches Konto friert nämlich ein oder es wird aufgefordert, Gelder an ein anderes Institut zu überweisen, aus Angst, die betreffende Bank könnte in einem potenziellen Betrug haftbar gemacht werden.

Darüber hinaus werden Bitcoin, Ether, Ripple und andere Kryptowährungen nicht als reguläres Zahlungsmittel angesehen. Sie sind daher vom Bankensystem ausgeschlossen. Dies bedeutet, dass Blockchain-Startups nicht in der Lage sind, die gesammelten Mittel einzuzahlen und auszugeben, um ihre Unternehmen zu entwickeln, Mitarbeiter einzustellen und zu bezahlen und ihre Ideen umzusetzen.

Offshore-Innovation senden

Während das Klima in Ländern wie den USA noch ungewiss ist, hat die Schweiz bereits großen Wettbewerb erlebt. Gibraltar (ganz oben auf der Liste der 2017 gesammelten ICO-Mittel, die die Schweiz auf den sechsten Platz verwiesen), das benachbarte Liechtenstein und die Kaimaninseln. Dank einer langen Geschichte der Steuervergünstigung öffnen Banken in diesen Ländern ihre Türen für Krypto-Unternehmen.

Aber jetzt rückt der Krieg um den kryptofreundlichen Titel näher. In Maltas klarem Rechtsrahmen und seiner Blockchain-freundlichen Politik haben sich bereits Binance und BitBay dorthin bewegt. Und jetzt beginnt Deutschland, Klarheit über ICOs und den Unterschied zwischen Aktien- und Sicherheitstoken zu schaffen, sodass Off-Chain- und Blockchain-Unternehmen konform Geld beschaffen können.

Und auch die deutschen Banken beginnen mit der Eröffnung einer Blockchain-Fabrik durch die solarisBank, mit der Krypto-Unternehmen Konten eröffnen können.

SolarisBank überrascht die Welt

Deutschland war ein Spätstarter im Kryptowährungsrennen. Bis vor kurzem standen Krypto-Unternehmen bei der Eröffnung eines Bankkontos oder beim Zugriff auf Bankdienstleistungen vor zahlreichen Herausforderungen. Aber jetzt beginnt die deutsche Regulierungsbehörde BaFin zu schaudern.

SolarisBank

Die solarisBank ist jetzt kryptofreundlich

Die Regulierungsbehörde gibt in eiszeitlichem und vorsichtigem Tempo Erklärungen zur Regulierung von Token ab. Zwar gibt es noch keine klare Aussage, die die Banken aktiv zum Mitmachen ermutigt, aber das kalte Klima taut mit Sicherheit auf.

Deutschland beginnt, die potenziellen wirtschaftlichen Vorteile des Kryptowährungssektors zu erkennen, und die solarisBank wird Blockchain-Unternehmen bei der Durchführung ihrer täglichen Transaktionen unterstützen.

Die Schweiz kämpft darum, ihren Titel zu behalten

Die schweizerischen Behörden und Aufsichtsbehörden bemühen sich nun, ihren Titel als kryptofreundliche Nation zu behalten. Sie arbeiten intensiv mit den Banken zusammen, um die Akzeptanz von Kryptowährungsunternehmen zu fördern. Der Schweizer Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann sprach sich sogar dafür aus, dass die Schweiz die Crypto Nation werden sollte, nicht nur das Crypto Valley.

Es gab auch wichtige Ankündigungen der Schweizer SIX-Börse, die es traditionellen Investoren – und Banken – ermöglichen werden, konform in die Aktion einzusteigen.

Aber während sich die Schweiz daran gewöhnt hat, ihre Muskeln gegen andere Länder in Briefmarkengröße zu spielen, wird die Konkurrenz immer härter. Deutschland kommt mit solarisBank und bewegt sich von der BaFin, die jetzt auf dem Schweizer Radar piept.

Natürlich ist es unwahrscheinlich, dass die Schweizer ihren kryptofreundlichen Titel ohne Kampf an Deutschland übergeben. Wer die Kryptowährungskriege gewinnen wird, bleibt abzuwarten, aber es sollte ein interessanter Kampf werden.

Mike Owergreen Administrator
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